Kostenstellen - Einfach erklärt!

Kostenstellen und ihre Bedeutung für dein Unternehmen

Bei Kostenstellen handelt es sich im Controlling um die konkreten Kosten, die durch die Anschaffung einzelner Elemente entstehen. Je nach Verantwortungsbereich unterscheiden sich auch die Kostenstellen, um die Hauptkostenstellen zu ermitteln. Doch bei welchen Ausgaben handelt es sich konkret um eine Kostenstelle und welche Unterscheidungen sind hierzu von Bedeutung?

Inhaltsangabe

  1. Was genau ist eine Kostenstelle?
  2. Worauf zielen Kostenstellen konkret ab?
  3. Zahlreiche Arten für mögliche Kostenstellen
  4. Kostenstellen als Unternehmensverantwortung
  5. So unterscheiden sich Einzel- und Gemeinkosten bei Kostenstellen

Was genau ist eine Kostenstelle?

Mit Kostenstellen lassen sich die konkreten Ausgaben in mehreren Geschäftsbereichen detailliert und umfassend erfassen. Dies macht es deutlich einfacher, Rückschlüsse auf die Effizienz einzelner Abteilungen im Unternehmen zu schließen und die Koordination zu vereinfachen. Sowohl für Kleinunternehmer als auch für mittlere und große Betriebe mit mehreren Abteilungen lohnt sich die Erfassung der Kostenstellen daher, um einen konkreten Überblick zu erhalten.

Worauf zielen Kostenstellen konkret ab?

Zur betriebswirtschaftlichen Berechnung spielen Kostenstellen eine entscheidende Rolle. Sie sind hierbei ein wichtiges Mittel zur Messung des Unternehmenserfolgs. Dies ermöglicht dem Betrieb auch intern eine deutlich einfachere Koordination, um wichtige interne Informationen für weitere Entscheidungen zur Ausrichtung zur Verfügung zu stellen. Dies macht die Auswertung wichtiger Haupt- und Hilfskostenstellen deutlich einfacher, um zwischen sämtlichen Bereichen zu variieren.

So werden Kostenstellen zu einem wichtigen Ansatz im Controlling, um die Kosten mit den praktischen Einnahmen zu verrechnen und mögliche Gegenwerte zu ermitteln. So erhältst du wichtige Informationen zu Fragen wie der Veränderung deiner Gewinne bei kontinuierlicher Steigerung des Produktionsvolumens. Auch die sparsamsten Abteilungen lassen sich mithilfe kompakter Analysen schnell ermitteln, um die Entwicklung der Unternehmen vorauszusagen.

Zahlreiche Arten für mögliche Kostenstellen

Rund um deine Kostenstellen gibt es zahlreiche individuelle Aspekte und Gebiete, in denen mögliche Kosten anfallen können. Auch wenn diese nicht grundsätzlich anhand der Abteilung unterteilt werden, macht es die Kostenstellenrechnung deutlich einfacher. Die folgenden Aspekte sind für die Unterteilung deiner Kostenstellen daher von enormer Bedeutung:

Materialkosten

Zu den konkreten Kosten für dein Material gehört beispielsweise die Beschaffung und Lagerung wichtiger Komponenten. Auch die Disposition lässt sich in diesen Bereich einrechnen, wodurch sich in vielen Unternehmen hohe Kostenstellen im Bereich Material ergeben.

Fertigungskosten

Zur Verarbeitung der erworbenen Materialien kommt es hingegen auf die Kosten für die Fertigung an. Ergänzend dazu setzen viele Unternehmen auf eine interne Qualitätskontrolle und entwickeln die bisherigen Ansätze umfassend weiter. All dies fasst der Fertigungsbereich zusammen.

Verwaltungskosten

Auch die Verwaltung verursacht Kosten, die beispielsweise durch das aktive Controlling oder durch die Geschäftsführung verursacht werden. Die Einordnung und Ausrichtung des Personalwesens sind hierbei von Bedeutung, um für eine klare Buchhaltung zu sorgen.

Vertriebskosten

Jedes Unternehmen hat das Ziel, die eigene Bekanntheit umfassend zu steigern. Daher sind konkrete Maßnahmen im Marketing erforderlich, die zu den Kostenstellen im Vertrieb gehören. Für die Kostenstellenrechnung umfasst der Vertriebsbereich meist langanhaltende Kosten.

Handelskosten

Damit sich die eigenen Produkte und Angebote umfassend und auf mehreren Kanälen vertreiben lassen, sind konkrete Handelskosten erforderlich. Auch wenn diese meist zu den Hilfskostenstellen zählen, sind sie für die Veranstaltung und den Direktverkauf durchaus erforderlich.

Kostenstellen als Unternehmensverantwortung

Anders als bei der Steuererklärung oder anderen Maßnahmen zur finanziellen Erfassung liegt die Verantwortung für Kostenstellen vollständig bei dir als Unternehmen. Kostenstellen sind ein wirksames Maß zur Vereinfachung der gesamten Kalkulation. Auch für dich lohnt sich die Erfassung der Hauptkostenstellen sowie der damit verbundenen Nebenkostenstellen durchaus an. So kannst du deine Ausgaben beliebig anpassen und den Erfolg deines Betriebs aus dem Controlling ableiten.

Umso grober du deine Kostenstellen hierzu definierst, desto schwieriger wird auch die tatsächliche Zuordnung der Verursacher. Dennoch lassen sich meist keine klaren Einteilungen vorgeben, da diese von den individuellen Abläufen und Funktionen im Betrieb abhängig sind. So hast du es in der Hand, dein Controlling zu definieren und die gesamte Kostenrechnung als Kostenträger zu vereinfachen.

So unterscheiden sich Einzel- und Gemeinkosten bei Kostenstellen

Während Einzelkosten direkt einem unmittelbaren Produkt unterstehen, sind allgemeine Ausgaben als Gemeinkosten zu bezeichnen. Diese müssen sich an dieser Stelle nicht eindeutig zuordnen lassen, um die Ausgaben angemessen und umfassend zu koordinieren. Für einen umfassenden Kostenstellenplan sollte daher zwischen konkret projektorientierten und den weiteren Gemeinkosten unterschieden werden. So bringst du die Verwaltung deiner Kosten mit einem detaillierten und professionell geplanten Kostenstellenplan auf den neusten Stand.

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verfasst von
Kimia Yourdkhani
Kimia ist Werkstudentin bei Fastbill im Bereich Online Marketing. Hier gibt sie inspirierende Ideen rund  um das Thema Finanzen und Buchhaltung.