Kostenloser Mehrwertsteuerrechner um die Mehrwertsteuer zu berechnen

Mit dem kostenlosen Mehrwertsteuerrechner von FastBill kannst du ganz einfach alle relevanten Werte für deine Rechnung ermitteln. Trage dazu einfach einen der drei ersten Werte (Nettobetrag, Bruttobetrag oder MwSt. Betrag), sowie den MwSt.-Satz in die entsprechenden Felder ein.

Unser MwSt. Rechner ermittelt in Echtzeit die fehlenden Werte für dich. Solltest du nicht wissen, welchen Mehrwertsteuersatz du für deine Rechnung verwenden musst, kannst du dies einfach in dieser Tabelle nachlesen. Unter „Weitere MwSt.-Sätze“ findest du bereits die Mehrwertsteuersätze für den DACH-Raum aufgelistet, sodass du sie einfach per Klick in den Rechner übernehmen kannst.

Weitere MwSt.-Sätze

In der EU gelten unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. In der folgenden Tabelle findest du die MwSt.-Sätze für den DACH-Raum:

Deutschland

19% Normalsatz
7% ermäßigter Satz
5,5% Forstwirtschaft
10,7% Landwirtschaft

Schweiz

7,7% Normalsatz
2,5% ermäßigter Satz
3,7% Sondersatz

Österreich

20% Normalsatz
13% Zwischensatz
10% ermäßigter Satz

Alle weiteren MwSt.-Sätze in der EU findest du in dieser Tabelle. Dort kannst du auch nachlesen, welcher Satz in welchem Fall gilt.

Die Mehrwertsteuersätze in Deutschland 2019

Bei der Mehrwertsteuer (kurz: MwSt.), im normalen Sprachgebrauch häufig synonym mit dem Begriff Umsatzsteuer verwendet, handelt es sich um eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staats. Sie bezieht sich auf den Mehrwert eines Produkts oder einer Leistung, bzw. den Erlös, der aus einem Geschäft damit entsteht. Generell gilt: Verkauft ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen, so muss für die generierten Umsätze eine Steuer an das Finanzamt abgeführt werden. Diese Mehrwertsteuer beträgt in Deutschland aktuell 19 Prozent. Für spezielle Güter des täglichen Bedarfes wie beispielsweise Lebensmittel, Zeitschriften oder Konzertkarten gilt ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent.

Das Prinzip der Mehrwertsteuer - ein Beispiel

Die Regelungen zur Mehrwertsteuer sind durchaus kompliziert und für viele Unternehmer und Unternehmensgründer nicht leicht zu durchschauen. An dieser Stelle soll ein einfaches Beispiel helfen, das Prinzip verständlich zu machen:

Der Matratzenhändler

Stell dir vor, du bist ein Händler und handelst mit Matratzen. Nehmen wir nun an, die Wertschöpfungskette ist klein und besteht lediglich aus zwei Stufen – dem Produzenten der Matratzen und dir als Händler. Der Produzent stellt eine Matratze her, die er dir für 200 € zuzüglich der 19 % Mehrwertsteuer verkauft. Du bezahlst also 238 € an den Hersteller. Dieser wiederum hat zusätzlich zu seinem Nettopreis von 200 € eine Mehrwertsteuer in Höhe von 38 € für das Finanzamt einbehalten. Die 38 € müssen dem Finanzamt vom Hersteller in seiner Umsatzsteuervoranmeldung gemeldet und schließlich überwiesen werden.

Nun verkaufst du das Produkt an einen Privatkunden für 300 € zzgl. 19 % Mehrwertsteuer weiter, erhältst also 357 €. Du hast somit selbst 38 € Mehrwertsteuer an den Hersteller gezahlt und von deinem Kunden 57 € erhalten. Deine gezahlte Mehrwert- oder Umsatzsteuer darfst du nun von der vom Kunden erhaltenen abziehen. Es bleiben 19 € übrig, welche du in deiner Umsatzsteuervorauszahlung (sogenannte Vorsteuer) an das Finanzamt überweisen musst. Da die Matratze beim Endverbraucher angelangt ist, endet die Wertschöpfungskette.

Fazit

Der Hersteller hat somit einen Wert von insgesamt 200 Euro geschaffen und 38 € an den Fiskus abgeführt. Du hast der Matratze durch deinen Handel einen Mehrwert von 100 € verliehen und somit weitere 19 € abgeführt. Wirtschaftlich belastet wird letzten Endes jedoch der Verbraucher bzw. der Konsument, denn dieser muss zusätzlich zu deinem Nettopreis von 300 € insgesamt 57 € Mehrwertsteuer bezahlen (Verbrauchssteuer).

Da auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette der jeweilige Mehrwert des Produktes besteuert wird, spricht man von der "Mehrwertsteuer“.

Besonderheiten und Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer

Prinzipiell ist jedes Unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, Mehrwertsteuern zu erheben. Als gesetzliche Grundlage hierfür dient das Umsatzsteuergesetz (UStG). Das deutsche UStG kennt bei der Erhebung von Steuern einige Ausnahmen, wie beispielsweise in § 19. Dieser Paragraph stellt sogenannte Kleinunternehmer als Unternehmen mit einem geringen jährlichen Umsatz unter besonderen Schutz und ermöglicht ihnen, auf die Erhebung der Umsatzsteuer zu verzichten.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass diese Unternehmen gegenüber dem Finanzamt nicht mehr vorsteuerabzugsberechtigt sind. Von dieser Regelung und dem damit verbundenen, geringeren Verwaltungsaufwand können in erster Linie kleine Unternehmen mit Privatkunden profitieren. Auch bei kooperierenden Unternehmen sind etwaige Ausnahmeregelungen möglich.

Neben der gänzlichen Befreiung von der Umsatzsteuer besteht für einige Unternehmen und Produkte die Möglichkeit einer Senkung, bzw. eines ermäßigten Steuersatzes von 7 %. Der Gesetzgeber spricht hier von "Produkten des täglichen Bedarfs" wie beispielsweise:

  • Nahrungsmittel
  • Tickets für den öffentlichen Nahverkehr
  • Hotelübernachtungen
  • Taxifahrten
  • kulturelle Angebote
  • Presse- und Printprodukte

Der Kerngedanke, der dahinter steckt, ist, dass auch Geringverdiener die Möglichkeit haben müssen, sich vernünftig ernähren zu können, mit der Straßenbahn zu fahren und am kulturellen Leben teilzuhaben.

Was passiert mit den Einnahmen aus der Mehrwertsteuer?

Nicht nur die Matratze aus unserem Beispiel, sondern alle Güter, die täglich gekauft und verbraucht werden, werden um den Mehrwertsteuersatz teurer. Das Geld, das der Staat mit der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer oder der Lohn- und Einkommensteuer erwirtschaftet, wird nach einem Verteilungsschlüssel dem Bund, den Ländern und den Gemeinden zugeführt. Im Fall der Umsatzsteuer sieht diese Aufteilung in Deutschland wie folgt aus:

  • 53,9 % gehen an den Bund
  • 44,1 % gehen an die Länder
  • 2 % gehen an die Gemeinden

Unter den Ländern der EU kann der Mehrwertsteuersatz durchaus variieren. Der Normalsatz liegt hier aktuell zwischen 17 % (Luxemburg) und 27 % (Ungarn). In der Schweiz fällt die Mehrwertsteuer mit einem Normalsatz in Höhe von lediglich 8 % besonders gering aus.

Mehrwertsteuerberechnung – Unser Mehrwertsteuer Rechner

Du sitzt mal wieder vor deinen Rechnungen und dir glüht der Kopf? Kein Problem. Mit Hilfe des kostenlosen Mehrwertsteuerrechners von FastBill kannst du vollkommen problemlos die Mehrwertsteuer berechnen, ohne die Formel selbst anwenden zu müssen. Du gibst einfach Nettobetrag, Bruttobetrag oder den Betrag der Mehrwertsteuer, sowie den entsprechenden Mehrwertsteuersatz ein und den Rest erledigt das praktische Tool. Auch wenn du dir mal nicht sicher bist, welchen Steuersatz du verwenden musst, ist das kein Problem: Unter dem Button "Weitere MwSt.-Sätze" findest du alle relevanten normalen und ermäßigten Sätze für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mehrwertsteuer in Deutschland

Der Regelsteuersatz liegt in Deutschland bei 19%. Dieser gilt im überwiegenden Teil aller Fälle. Kaufst du z.B. einen Computer, musst du 19% MwSt. zahlen. Zusätzlich gibt es den ermäßigten Steuersatz von 7%, der besonders in der Gastronomie, bei Lebensmitteln, im ÖPNV und bei Kulturangeboten (z.B. Bücher) Anwendung findet.

Dieser ermäßigte Mehrwertsteuersatz existiert, um bestimmte Lebensmittel für den Konsumenten günstiger zu machen. Außerdem gibt es Sondersätze für die Forst- (5,5%) & Landwirtschaft (10,7%). Wenn du in unserem Mwst Rechner auf den Punkt "weitere MwSt-Sätze" gehst, findest du eine umfangreiche Tabelle mit allen Mehrwertsteuern.

Mehrwertsteuer in der Schweiz & Österreich

In Österreich fallen im Vergleich zu Deutschland höhere Mehrwertsteuersätze an. Der Normalsatz beträgt hier 20%, der ermäßigte 10%. Zusätzlich gibt es einen Zwischensatz von 12%.

Die Schweiz erhebt bekanntermaßen niedrige Mehrwertsteuersätze. Der Normalsatz beträgt 8%. Hinzu kommt der ermäßigte Satz von 2,5%, sowie ein Sondersatz von 3,8%.

Alle Sätze kannst du oben in den Rechner eintragen und so ganz leicht die für dich relevante Mehrwertsteuer berechnen.

Wozu dient die Mehrwertsteuer?

Die Mehrwertsteuer ermöglicht es dem Staat am Handel von Waren und Dienstleistungen mit zu verdienen. Das durch die Mehrwertsteuer erwirtschaftete Geld gelangt direkt in den Haushalt des jeweiligen Landes.

Innerhalb der EU ist die Mehrwertsteuer rechtlich vereinheitlicht und in der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie festgehalten.

Unterschied Mehrwertsteuer & Umsatzsteuer

Gerade in Deutschland nutzt man die Begriffe „Mehrwertsteuer“ & „Umsatzsteuer“ oftmals synonym, jedoch existieren aus steuerrechtlicher Sicht keine Unterschiede. Genau genommen gibt es auch nur die Umsatzsteuer, die Steuer, die auf den Umsatz erhoben wird. Eine Aberkennung der Vorsteuer aufgrund der Bezeichnung MwSt. ist nicht zu befürchten. Die Finanzämter akzeptieren auch die Bezeichnung MwSt.

 

Jetzt registrieren

Der Test ist gratis, rockt aber gewaltig!

Teste FastBill Pro jetzt einfach 14 Tage kostenfrei!

Sicher

FastBill setzt auf höchste Standards zum Schutz deiner Daten.

Unkompliziert

Du kannst dein Konto zum Ablauf der Testzeit bzw. der gebuchten Abo-Laufzeit kündigen.