Kostenvergleichsrechnung

Beispiel & Formel des Verfahrens

Entdecke die Möglichkeiten der Kostenvergleichsrechnung - Mit einem Beispiel und einer anschaulichen Formel lernst du, wie du die Kosten verschiedener Produktionsverfahren vergleichen und das günstigste auswählen kannst.

Inhaltsangabe

  1. Definition der Kostenvergleichsrechnung
  2. Vor- und Nachteile der Kostenvergleichsrechnung
  3. Arten der Kostenvergleichsrechnung
  4. Einbezogene Kosten in der Kostenvergleichsrechnung
  5. Kritische Menge: Nutzung in der Kostenvergleichsrechnung
  6. Kostenvergleichsrechnung: Formel und Beispiel
  7. Häufig gestellte Fragen zu der Kostenvergleichsrechnung

Definition der Kostenvergleichsrechnung

Die Kostenvergleichsrechnung (Methode im Rahmen der statischen Investitionsrechnung) ist ein Werkzeug der Unternehmensführung, das verwendet wird, um verschiedene Möglichkeiten der Produktions- oder Finanzierungsstrategie zu vergleichen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil bei der Entscheidungsfindung für Investitionsobjekte, da sie hilft, die finanziellen Auswirkungen einer Investition zu bewerten.

Bei der Kostenvergleichsrechnung werden sowohl die fixen als auch die variablen Betriebskosten berücksichtigt, zusätzlich auch Kapitalkosten wie Abschreibungen oder Zinskosten, um die laufenden und kumulierten Kosten sowie den Gewinn oder Verlust jeder Alternative zu bestimmen. Dies ermöglicht es Unternehmen, die relative Rentabilität jeder Alternative zu bestimmen und diejenige auszuwählen, die die höchste Rentabilität bietet.

Es gibt mehrere Arten von Kostenvergleichsrechnungen, wie z.B. die Investitionsrechnung (Net Present Value (NPV) oder Internal Rate of Return (IRR), die Break-Even-Analyse, die Kosten-Nutzen-Analyse und die aufwandsabhängigen oder -unabhängigen Ansätze. Sie unterscheiden sich in den gezielt betrachteten Kostenarten, der zeitlichen Dimension der Untersuchungen sowie der verwendeten Methode zur Berechnung der Ergebnisse.

Der Nutzen der Kostenvergleichsrechnung liegt darin, dass es Unternehmen ermöglicht, ihre Ressourcen sinnvoll einzusetzen und ihre Rentabilität zu maximieren. Es kann auch dazu beitragen, unvorhergesehene Kosten und Risiken zu minimieren und die Entscheidungsfindung für Investitionsobjekte zu verbessern.

Vor- und Nachteile der Kostenvergleichsrechnung

Die Kostenvergleichsrechnung, welche oftmals als einfache Investitionsrechnung bezeichnet wird, ist ein wichtiges Instrument zur Entscheidungsfindung in Unternehmen. Sie ermöglicht es, verschiedene Investitionsalternativen hinsichtlich ihrer Kosten zu vergleichen, um so die für das Unternehmen beste Option zu bestimmen. Es gibt jedoch sowohl Vorteile als auch Nachteile bei der Anwendung dieser Methode.

Vorteile:

  • Kosteneinsparungen: Durch die Vergleichbarkeit der Kosten verschiedener Optionen können Unternehmen, die am wenigsten kostspielige Alternative wählen und somit Kosteneinsparungen erzielen.
  • Transparenz: Die Kostenvergleichsrechnung bietet eine klare und verständliche Übersicht über die Kosten verschiedener Alternativen, was die Entscheidungsfindung erleichtert.
  • Vergleichbarkeit: Die Methode ermöglicht es, verschiedene Alternativen unabhängig von ihren Erträgen zu vergleichen, was insbesondere bei Investitionsentscheidungen wichtig ist.

Nachteile:

  • Kostenunterstellungen: Die Kostenvergleichsrechnung setzt voraus, dass die künftigen Kosten für die verschiedenen Alternativen genau prognostiziert werden können, was jedoch in der Praxis oft schwierig ist.
  • Mögliche Unvollständigkeit: Die Methode berücksichtigt in der Regel nur direkte Kosten und nicht indirekte Kosten wie beispielsweise die Folgekosten von Entscheidungen, was zu einer unvollständigen Analyse führen kann.
  • Vergleichbarkeit erschwert: Es kann schwierig sein, die Kosten verschiedener Alternativen tatsächlich vergleichbar zu machen, hauptsächlich wenn sie sich in Bezug auf die Qualität oder den Umfang unterscheiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kostenvergleichsrechnung ein wertvolles Werkzeug für die Entscheidungsfindung in Unternehmen ist, jedoch auch ihre Limitationen besitzt, die man berücksichtigen muss.

Arten der Kostenvergleichsrechnung

Es gibt verschiedene Arten der Kostenvergleichsrechnung, die je nach Anwendungsfall unterschiedlich angewendet werden. Untenstehend gehen wir auf die periodenbezogene Kostenvergleichsrechnung und die stückbezogene Kostenvergleichsrechnung ein.

Periodenbezogene Kostenvergleichsrechnung

Die periodenbezogene Kostenvergleichsrechnung ist eine Herangehensweise, bei der die Kosten von verschiedenen Investitionsalternativen verglichen werden. Sie wird auchals Deckungsbeitragsrechnung bezeichnet und dient der Berechnung der Kosten und Erträge einer Unternehmensentscheidung in einem bestimmten Zeitraum (Periode). Diese Methode ist insbesondere für die Analyse von Investitionsentscheidungen geeignet, da sie die Unternehmensentscheidungen in Bezug auf ihre kurzfristige Wirtschaftlichkeit beurteilt. Wenn du die verschiedenen Investitionsalternativen vergleichst, musst du immer darauf achten, dass du die bei allen Investitionsalternativen dieselben Kosten berücksichtigst. Du kannst also nicht bei einer Investitionsalternative zum Beispiel nur die Anschaffungskosten berücksichtigen und bei der anderen zusätzlich noch Kapitalkosten wie Abschreibungen.

Fixe Betriebskosten:

Fixe Betriebskosten sind Kosten, die unabhängig von der Produktionsmenge anfallen. Beispiele für fixe Kosten sind Mieten, Gehälter und Abschreibungen (Kapitalkosten) von Anlagevermögen.

Berechnung variabler Betriebskosten:

Variable Betriebskosten sind Kosten, die direkt mit der Produktionsmenge zusammenhängen. Sie können berechnet werden, indem du die Gesamtkosten durch die Produktionsmenge teilst.

Berechnung der kalkulatorischen Abschreibung:

Die kalkulatorische Abschreibung, auch als Abschreibung nach geplanter Nutzungsdauer bezeichnet, ist die Abschreibung, die auf der geplanten Nutzungsdauer eines Anlagevermögens basiert. Diese kann berechnet werden, indem du den Anschaffungswert durch die geplante Nutzungsdauer teilst.

Berechnung der kalkulatorischen Zinsen:

Die kalkulatorischen Zinsen sind die Zinsen, die auf die Mittel berechnet werden, die für eine Investition aufgewendet werden müssen. Sie können berechnet werden, indem man den Kapitalbedarf für die Investition mit dem internen Zinsfuß des Unternehmens multipliziert.

Die periodenbezogene Kostenvergleichsrechnung ermöglicht es dir, die Fixkosten, variablen Kosten, kalkulatorischen Abschreibungen und kalkulatorischen Zinsen in Beziehung zur Produktionsmenge zu setzen und so die Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung in einer bestimmten Periode zu beurteilen.

Im Folgenden zeigen wir dir ein Beispiel für einen Gesamtkostenvergleich:

  Maschine A: Maschine B:
Abschreibungen (Kapitalkosten): 65.000 € 70.000 €
Jährliche Fixkosten: 15.000 € 10.000 €
Wartungskosten: 7.000 € 10.000 €
Kalkulatorische Zinsen: 10.000 € 15.000 €
Gesamtkosten: 97.000 € 105.000 €

Machst du nun einen Gesamtkostenvergleich, so betragen die Gesamtkosten für Maschine A 97.000 € und für Maschine B 105.000 €. Basierend auf dem periodenbezogenen Kostenvergleich von den Gesamtkosten der beiden Investitionsobjekte solltest du die Maschine A wählen.

Stückkostenbezogene Kostenvergleichsrechnung

Die stückkostenbezogene Kostenvergleichsrechnung, beziehungsweise der Kostenvergleich je Leistungseinheit, ist eine Methode zur Berechnung der Kosten eines Produkts oder einer Dienstleistung. Sie dient dazu, die Kosten pro Einheit (z.B. pro Stück bzw. pro Leistungseinheit) zu ermitteln, um so die Preisbestimmung für das Produkt oder die Dienstleistung zu unterstützen.

Dabei werden die Gesamtkosten, die durch die Produktion entstehen, durch die Anzahl der produzierten Einheiten geteilt. Das Ergebnis sind dann die Stückkosten. Diese Berechnung ermöglicht es dir, die Kostenstruktur eines Produkts oder einer Dienstleistung genau zu analysieren und so die Kosten-Nutzen-Relation zu beurteilen. Es erlaubt auch die Schätzung von potenziellen Kosteneinsparungen durch eine Erhöhung der Produktionsmenge, um die Kosteneffizienz zu steigern.

Es gibt zwei Arten von Kosten, die in der stückkostenbezogenen Kostenvergleichsrechnung betrachtet werden: die fixen Kosten und die variablen Kosten. Fixe Kosten entstehen unabhängig von der produzierten Menge, während variable Kosten direkt von der produzierten Menge abhängen.

Der Kostenvergleich je Leistungseinheit ist ein wichtiges Instrument für die Kalkulation von Preisen, insbesondere bei der Produktion von Gütern oder Dienstleistungen, die in großen Mengen hergestellt werden. Es ermöglicht deinem Unternehmen die Kostenstruktur deiner Produkte zu verstehen und damit die bestmögliche Preisstrategie zu entwickeln.

Beispiel:

Dein Unternehmen überlegt, ob es ein Teil selbst produzieren oder von einem Zulieferer kaufen soll. Hier sind die berechneten Stückkosten für beide Optionen:

Option 1: In-house Produktion

  • Materialkosten pro Stück: 5 €
  • Lohnkosten pro Stück: 8 €
  • Sonstige variable Kosten pro Stück: 3 €
  • Gesamtstückkosten = 5 € + 8 € + 3 € = 16 €

Option 2: Kauf vom Zulieferer

  • Kosten pro Stück: 20 €
  • Gesamtstückkosten = 20 €

Um zu entscheiden, welche Option kosteneffizienter ist, machst du einen Kostenvergleich vonden Stückkosten:

Wenn die In-house Produktion kleinere Stückkosten aufweist als die vom Zulieferer, dann wählt dein Unternehmen die Option der Selbst-Produktion. Anderenfalls wählt dein Unternehmen den Kauf vom Zulieferer.

Einbezogene Kosten in der Kostenvergleichsrechnung

Pagatorische Kosten

In der Kostenvergleichsrechnung werden sowohl die tatsächlichen Kosten als auch die sogenannten periodischen kalkulatorischen Kosten (auch bezeichnet als pagatorische Kosten) berücksichtigt. Pagatorische Kosten sind die Kosten, die auf die Vergangenheit bezogen sind und für die es in der Vergangenheit keine Ausgaben gab.

Die pagatorischen Kosten enthalten:

  1. Kalkulatorische Abschreibungen: Dies sind Abschreibungen, die auf der geplanten Nutzungsdauer eines Anlagevermögens basieren, um den Wertverlust des Anlagevermögens abzubilden.
  2. Kalkulatorische Zinsen: Dies sind Zinsen, die auf die Mittel berechnet werden, die für eine Investition aufgewendet werden müssen.
  3. Kalkulatorische Löhne und Gehälter: Diese kalkulatorischen Löhne und Gehälter beziehen sich auf die Löhne und Gehälter, die für die Produktion eines bestimmten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung erforderlich sind.
  4. Kalkulatorische Materialkosten: Dies sind Materialkosten, die für die Produktion eines bestimmten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung erforderlich sind.

Die Berücksichtigung dieser pagatorischen Kosten ermöglicht es, die tatsächlichen Kosten einer Entscheidung mit den erwarteten Kosten in der Zukunft zu vergleichen und so eine realistischere Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung zu ermöglichen.

Kalkulatorische Kosten

In der Kostenvergleichsrechnung werden sowohl die tatsächlichen Kosten als auch die sogenannten kalkulatorischen Kosten berücksichtigt. Kalkulatorische Kosten sind die Kosten, die erwartet werden, auf eine zukünftige Entscheidung zu fallen, die sich auf die Vergangenheit beziehen, aber nicht tatsächlich entstanden sind. Kalkulatorische Kosten bestehen aus kalkulatorischen Zinsen und kalkulatorischer Abschreibung. Diese Zinsen werden berechnet, indem du Anschaffungswert, Restwert und die Anzahl der Jahre berücksichtigst, für die das Kapital gebunden ist. Die Abschreibung wird durch Anschaffungswert und Nutzungsdauer berechnet. Die Berechnung der kalkulatorischen Abschreibung kann mit oder ohne Berücksichtigung des Restwerts erfolgen. Der Restwert beschreibt den Wert, den ein Vermögensgegenstand nach Ablauf seiner Nutzungsdauer noch hat. Beispielsweise, wenn eine Maschine auf zehn Jahre abgeschrieben wurde, aber noch nicht kaputt ist, hat sie zwar laut Buchhaltung keinen Restbuchwert mehr, aber in Wirklichkeit besteht noch ein gewisser Wert.

Die kalkulatorischen Kosten beinhalten:

  1. Kalkulatorische Abschreibungen: Dies sind Abschreibungen, die auf der geplanten Nutzungsdauer eines Anlagevermögens basieren, um den Wertverlust des Anlagevermögens abzubilden.
  2. Kalkulatorische Zinsen: Dies sind Zinsen, die auf die Mittel berechnet werden, die für eine Investition aufgewendet werden müssen.
  3. Kalkulatorische Löhne und Gehälter: Diese kalkulatorischen Löhne und Gehälter beziehen sich auf die Löhne und Gehälter, die für die Produktion eines bestimmten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung erforderlich sind.
  4. Alkulatorische Materialkosten: Dies sind Materialkosten, die für die Produktion eines bestimmten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung erforderlich sind.

Die Berücksichtigung dieser kalkulatorischen Kosten ermöglicht es, die erwarteten Kosten einer Entscheidung mit den tatsächlichen Kosten in der Vergangenheit zu vergleichen und so eine realistischere Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung zu ermöglichen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Begriffe "pagatorische" und "kalkulatorische" Kosten sich gegenseitig als synonym verwenden, es gibt jedoch auch leichte Unterschiede je nach Kontext und der Verwendung in der Literatur.

Kritische Menge: Nutzung in der Kostenvergleichsrechnung

Die kritische Menge (Auslastung), auch als kritische Produktionsmenge bezeichnet, ist die minimale Produktionsmenge, bei der die variablen Kosten die fixen Kosten decken. Sieist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung in Unternehmen, insbesondere bei Investitionsentscheidungen.

Die kritische Menge/kritische Auslastung kann mit folgender Formel berechnet werden:

Kritische Menge = Fixkosten / (Verkaufspreis pro Einheit - variable Kosten pro Einheit)

Beispiel:

Ein Unternehmen produziert Taschen, die es für 20 € pro Stück verkauft. Die variablen Kosten pro Taschen betragen 10 € und die Fixkosten betragen 100.000 €. Um die kritische Menge zu berechnen:

100.000 € / (20 € - 10 €) = 10.000 Taschen

Das bedeutet, dass das Unternehmen mindestens 10.000 Taschen produzieren muss, um die Fixkosten zu decken. Produziert das Unternehmen weniger Taschen, werden die fixen Kosten nicht gedeckt und es ergeben sich Verluste.

Es ist wichtig zu beachten, dass die kritische Auslastung nicht gleichbedeutend mit der optimalen Produktionsmenge ist, da es auch weitere Faktoren gibt, die in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden sollten. Diese können beispielsweise betriebswirtschaftliche oder strategische Aspekte betreffen, aber auch andere kostenrelevante Faktoren wie z.B. Absatzmarktprognosen und Marktdynamik, die in die Entscheidungsfindung einbezogen werden sollten.

Kostenvergleichsrechnung: Formel und Beispiel

Die Kostenvergleichsrechnung (einfache Investitionsrechnung) ist ein wichtiges Instrument zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung. Sie dient dazu, die Kosten und Erträge einer Entscheidung zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Die grundlegende Formel für die Kostenvergleichsrechnung lautet:

Deckungsbeitrag = Erlös - variable Kosten

Beispiel:

Ein Unternehmen produziert Taschen, die es für 20 € pro Stück verkauft. Die variablen Kosten pro Taschen betragen 10 € und die Fixkosten betragen 100.000 €. Um den Deckungsbeitrag zu berechnen:

  • Erlös pro Tasche = 20 €
  • variable Kosten pro Tasche = 10 €
  • Deckungsbeitrag pro Tasche = 20 € - 10 € = 10 €

Wenn das Unternehmen 10,000 Taschen produziert und verkauft, beträgt der Deckungsbeitrag insgesamt 100.000 € (10 € pro Tasche x 10.000 Taschen). Wenn die Fixkosten 100.000 € betragen, dann werden diese vollständig durch den Deckungsbeitrag gedeckt und das Unternehmen erzielt einen Gewinn von 0 €.

Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur ein einfaches Beispiel ist und die Realität in Unternehmen oft komplexer ist, weil es viele verschiedene Kosten und Ertragsfaktoren gibt, die berücksichtigt werden müssen. Es ist notwendig, die detaillierten Kosten und Ertragszahlen genau zu kennen, um eine präzise Kostenvergleichsrechnung durchzuführen. Solltest du eine aussagekräftigere Vergleichsrechnung haben wollen, solltest du die Gewinnvergleichsrechnung durchführen, da die Gewinnvergleichsrechnung aussagekräftiger als die Kostenvergleichsrechnung ist, weil sie nicht nur die Kosten, sondern auch die Erlöse der Investitionen berücksichtigt.

Häufig gestellte Fragen zu der Kostenvergleichsrechnung

Was bedeutet Kostenvergleichsrechnung?

Die Kostenvergleichsrechnung ist eine Methode zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Unternehmensentscheidung, indem die Kosten und Erträge verglichen werden. Sie dient dazu, die Wirtschaftlichkeit von Investitionsentscheidungen, Preisstrategien und Produktionsentscheidungen zu analysieren und zu bewerten.

Welche Kosten werden bei der Kostenvergleichsrechnung einbezogen?

In der Kostenvergleichsrechnung werden sowohl die tatsächlichen Kosten (reale Kosten) als auch die periodischen kalkulatorischen Kosten (Abschreibungen, Zinsen, Löhne und Gehälter und Materialkosten) einbezogen, um die Wirtschaftlichkeit einer Entscheidung zu bewerten.

Warum wird eine Kostenvergleichsrechnung gemacht?

Eine Kostenvergleichsrechnung wird gemacht, um die Wirtschaftlichkeit von Investitionsentscheidungen, Preisstrategien und Produktionsentscheidungen zu analysieren und zu bewerten. Dies ermöglicht es Unternehmen, die Kosten-Nutzen-Relation ihrer Entscheidungen zu beurteilen und die bestmögliche Entscheidung für ihr Unternehmen zu treffen.

Welche Kritik an der Kostenvergleichsrechnung gibt es?

Eine Kritik an der Kostenvergleichsrechnung besteht darin, dass sie nur auf quantifizierbare Faktoren abzielt und unquantifizierbare Aspekte, wie z.B. die Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft, nicht berücksichtigt. Außerdem kann es Probleme bei der Zuverlässigkeit der Daten und Schätzungen geben, die zu ungenauen Ergebnissen führen können.

Entdecke die Möglichkeiten der Kostenvergleichsrechnung - Mit einem Beispiel und einer anschaulichen Formel lernst du, wie du die Kosten verschiedener Produktionsverfahren vergleichen und das günstigste auswählen kannst.

verfasst von
Sarah Wehkamp
Sarah studiert International Business Management. Für das FastBill-Lexikon schreibt sie über Finanzen, Buchhaltung und Gründung für Selbständige, kleine Unternehmen und all die, die noch in der Planungsphase stecken.