10.03.2015

5 Quellen für mehr Aufträge als Freelancer

FastBill Redaktion
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Unternehmertum, Finanzen und Buchhaltung
5 Quellen für mehr Aufträge als Freelancer

Zusammenfassung

In diesem Artikel nennen wir dir fünf Möglichkeiten, mit denen du als Freelancer neue Aufträge bekommst.
4 Minuten Lesezeit

Was du erfährst

  • Warum sich ein eigener Blog lohnt
  • Was Social Trademark ist
  • Welche Portale es für Freelancer gibt
  • Wie du Freelancer Groups in sozialen Netzwerken findest

Jeder Freelancer ist sein eigener Herr, wenn es darum geht neue Aufträge zu bekommen. Das Internet bietet dabei eine Fülle an Möglichkeiten, um an mehr Arbeit zu kommen. Welche das genau sind lesen Sie hier.

1. Ein eigener Blog

Ein Großteil der Freelancer ist im journalistischen Beriech oder als Autor tätig. Diese Fähigkeit lässt sich gleich doppelt nutzen. Zum Einen natürlich um die Arbeit zu erledigen. Zum Anderen sind diese Berufsgruppen aber auch in besonderem Maße fähig, einen eigenen Blog zu erstellen, zu führen und darüber Aufträge zu generieren.

Ein Beispiel:

Katharina Lewald ist als PR- und Marketing-Beraterin tätig. Mit ihrem Blog „Bloggen für schlaue Frauen“ hat sie sich im Netz als Expertin für ihr Thema platziert. Auf dem Blog schreibt sie über Themen, wie „Content Curation: So begeistern Sie Ihr Publikum“ oder „Besser bloggen – Meine Vorsätze und Tipps für 2015“.

Der Blog beinhaltet auch mehrere CTAs (Call-To-Actions) und eine Beratungsseite für potenzielle Kunden. Nehmen wir eine Conversion Rate von 0,5% bei einer täglichen Besucherzahl von 200 Personen an. Das macht pro Tag einen Auftrag, der über den Blog reinkäme. Wobei diese Zahlen beide weit unter den realen Werten liegen dürften, die Katharina Lewald wirklich mit ihrem Blog erreicht.

Auf diese Art kann ein passiver Auftragsstrom entstehen. Also ein – von selbst laufender – Kanal, über den regelmäßig Anfragen und Aufträge reinkommen. Ähnlich einem passiven Einkommen. Der Vorteil: durch die freie Wahl der Blog-Thematik lässt sich steuern, aus welcher Richtung, bzw. welche Auftrags-Zielgruppe aktiviert werden soll.

2. Networking & Social Trademark

Dass soziale Netzwerke weit mehr Potenzial bieten, als manch andere Online-Plattform ist mittlerweile wohl klar. Das posten von Urlaubsfotos ist nur der kleinste Teil der Möglichkeiten. Immer mehr Nutzer verwenden die Netzwerke auch zum Aufbau einer persönlichen Marke (Social Trademark). Eine ganze Industrie dahinter hat Ibo Evsan aufgebaut. Agierend unter dem Namen „Social™“ bietet er mit seinem Team eine Plattform für das Personal Reputation Management im digitalen Zeitalter.

Wer als soziale Marke für etwas steht, erlangt natürlich auch schnell Aufmerksamkeit im Netz. Nach und nach werden Personen auf einen Zukommen und eine Expertenmeinung verlangen. Je nach Spezialgebiet kann das ein kurzer Post, oder auch ein verlinkter Blogbeitrag sein. Wichtig ist nur, sich zu positionieren und mit den Kontakten zu interagieren, also Facebook nicht mehr als privates soziales Netz zu sehen, sondern als alternatives CRM-Tool.

Ob Linkedin, Xing, Facebook oder Twitter. Prinzipiell eignet sich jedes soziale Netzwerk zum Aufbau einer Social Trademark.

3. Freelancer Portale & Auftragsverzeichnisse

Weit verbreitet und sehr zu empfehlen sind Freelancer Portale. Dort werden Aufträge ausgeschrieben und gegen eine Gebühr an die Portalbetreiber können Bewerbungen abgeben werden.

Hier eine Aufzählung der bekanntesten und größten Portale:

Weitere 26 Projektbörsen für Freelancer hat Thorsten Kucklick bei Autaak zusammengefasst.

4. Freelancer Groups in sozialen Netzwerken

Früher waren es ganze Foren, die sich mit einem Thema beschäftigten. Heute sind es Facebook-/Xing-Gruppen. Unzählige davon gibt es für Freelancer – mit dem Schwerpunkt Projektfindung. Wir sehen: auch hier tauchen wieder die sozialen Netzwerke auf, was deren Wichtigkeit und Präsenz in der heutigen Zeit sehr schön unterstreicht.

Die oben angesprochenen Gruppen gibt es sowohl global, als auch für fast jede größere Stadt. Die Sinnhaftigkeit der lokalen Einschränkung im Zeitalter des Internets und der „Digitale Nomaden“-Bewegung sei mal dahin gestellt. Ein Vorteil besteht womöglich in der Vernetzung am selben Ort ansässiger Freelancer?

Hier einige Beispiele für entsprechende Gruppen:

Der große Nachteil bei dieser Art der Projektakquise ist die immer weiter zunehmende Unverbindlichkeit der sozialen Medien. Typischerweise gibt es auf ein gepostetes Projekt etliche Antworten, von denen die eine Hälfte unprofessioneller Natur und die andere Hälfte nur halbinteressiert sind. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

5. Xing Projekt Suche

Zusätzlich zu den o.g. Xing Freelancer Gruppen, gibt es auch die Xing Projekt Suchfunktion. Mit deren Hilfe könne auf Xing eingestellte Projekte gefunden und akquiriert werden. Derzeit sieht die Verteilung der Projekte in den einzelnen Kategorien folgendermaßen aus:

freelancer-aufträge-finden

Screenshot Xing